Sunday in Bed No.6

Sunday in Bed No.6

Wer wünscht es sich nicht, den ganzen Sonntag im Bett zu verbringen, und es sich gut gehen zu lassen? Dazu noch die passende musikalische Untermalung, und der nahende Montag rückt in weite Ferne. Genau dafür passt die sechste Veröffentlichung der Compilation-Serie „Sunday In Bed“. Die CD bietet einen stilsicheren Mix aus verschiedenen Genres der Popkultur und präsentiert aktuelle Trends, wie Deep House, Drum&Bass und Soul, mit beliebten Klassikern aus vergangenen Jahrzehnten.

Auf der sechsten „Sunday in Bed“ Compilation trifft zeitlos Bewährtes auf aktuelle Sounds. George Benson hatte 1969 auf „My Woman ’s Good To Me“ seine aus dem Blues stammenden Wurzeln noch nicht vergessen. Und die von ihm bekannten satten Big-Band-Arrangements klingen absolut frisch. Die Soul-Jazz-Legende Roy Ayers glänzt mit dem psychedelischen Titel „The Memory“. Auf den Pfaden der alten Meister bewegt sich der Soul-Nachwuchs von heute. Musiker wie Mayer Hawthorne, Matthew E. White und Bilal schaffen es gekonnt, mit modernen Sounds und Aufnahmetechniken den authentischen Ausdruck des Old-School-Soul zu bewahren. Dem schließt sich auch Luca Sapio an, der italienische Crooner, der nach New York City zog, um das originale Lebensgefühl seiner Vorbilder zu inhalieren.

Weiterhin findet man auf der Compilation Namen wie Jody Wisternoff, Ian Pooley und Togh Love. Sie stehen für die Wiederentdeckung des Deep-House mit souligen Vocals, der zur Zeit in den In-Clubs von Berlin bis Paris und London präsentiert wird. Besondere Leckerbissen für unser zeitlich leicht nach hinten verschobenes Sonntagsfrühstück: Rufus Wainwright, mit einem frechen Diss auf seine Mitbewerber, Miles Bonny, der talentierte, aber noch weithin unbekannte Trompeter und Sänger aus den Staaten mit einem genialen Cover von Raphael Saadiqs „Still Ray“. Adam F, in den 90ern unser Lieblings-Drum&Bass-Produzent, im direkten Vergleich mit einem aktuellen Drum&Bass Song von Unknown Error. Bluey, Sänger von Incognito, mit seinem Solo-Projekt, und dann die geniale Stimme von Jesse Ware. Oder Kurt Elling, der Mann, der weltweit die Jazz-Sänger-Polls abräumt, in Kooperation mit dem Jazz-Rock-Gitarren-Heroe Lee Ritenour. Ihre Version von Nick Drakes „River Man“ kann einen zu Tränen rühren. Und damit haben wir nur einige Highlights des Albums vorgestellt.

Kauft Euch einfach das Album, geniesst Euren persönlichen „Sunday in Bed“, und die folgende Woche kann kommen.

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