Milla Kay – Out of place

Milla Kay - Out of placeEinmal im Jahr wird es Zeit einen CD-Tipp des Monats zu küren, der vielleicht schon ein paar Monate älter ist. Diesmal handelt sich um die Silberscheibe von Milla Kay, die mir erst vor ein paar Tagen bei einem verlängerten Wochenendtrip auf die Insel Texel in die Hände gefallen ist. Und sie hat die paar Tage ausspannen und relaxen enorm bereichert! Wie genau erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Mit Musik geht alles besser, lautet die Volksmundformel. Je besser die Musik, umso besser geht’s. Für mich regelmäßig der Anlass im Urlaub oder auf Ausflügen im Cabrio einen Haufen von CDs mitzunehmen. Die Musik macht mir nämlich den eigentlichen Soundtrack in meinem Kopf. Genauso auch geschehen bei meinem letzten verlängerten Urlaubstrip auf die holländische Insel Texel. Milla Kay mit ihrem aktuellen Album „Out of place“ war für mich der perfekte Soundtrack für ein entspanntes Wochenende zwischen Dünen, Strand und Meer.

Milla KayUnd das nicht nur weil diese elf Stücke anregen, sondern weil sie sogar im besten Sinne auf- oder abregen können. Weil sie melancholisch stimmen, im richtigen Augenblick ein Lachen auf die Lippen, ein Zucken ins Tanzknie oder Glückstränen in die Augenwinkel zaubern. Vom herzhaften Disco-Swing des „Liftboy“ über lässige Bossa Nova wie „Poles“, das elektronischste „Speak Low“ oder das poppig sommerliche „I am late“, inklusive geschmackvollem „Dubadidamdam“-Chorus, findet der anspruchsvolle Musikfreund hier elf paradiesische, potentielle Lieblingslieder. Ansteckend melodiös rufen sie förmlich nach einem Radio, das sie spielt. Man kann das natürlich akustischen Pop nennen und trotzdem die eleganten Elektronica im Hintergrund spüren. Man wird diese samtene Frauenstimme, die Poesie der Texte und die angenehm vereinnahmten Stilelemente aus Jazz, Folk, Bossa Nova, Country, Blues und Soul loben. Vor allem aber wird man Milla Kay und ihre Musik hören wollen. Je öfter, desto besser.

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