Kosho – All Sides Love

Kosho - All Sides LoveDie Mutter ist Bossa, der Vater ist Blues. Bei dem Mannheimer Kosho ist dies nicht einfach daher gesagt: Schon als Kind erlag er der Faszination brasilianischer Musik; als Jugendlicher lernte er bei US-amerikanischen Soul- und Jazz-Musikern. Doch weder ist er bloßer Erbverwalter, noch ließe sich ihm das Etikett „Weltmusik“ aufkleben.

„All Sides Love“ lädt ein, die Welt durch die Augen eines Wanderers zu sehen, der die musikalischen Pfade dieser Welt kennt und überall immer noch etwas entdeckt. Der Titel kommt nicht von ungefähr: Kosho liebt, was er tut – und das merkt man. Auch die Lieder handeln von der Liebe in ihrer unerschöpflichen Vielfalt an Schattierungen. Die Musik übernimmt dabei die Regie, wo Worte nicht mehr ausreichen. Hierzu gehört auch die tief empfundene Liebe zu jemandem, der gehen muss. Koschorreck widmet „All Sides Love“ seiner Schwester, die er vor drei Jahren verloren hat. Für sie singt er Lieder wie „Good To Be Alive“ und „Sleep“.

Kosho schöpft auf seinem dritten Album aus einem reichen stilistischen Reservoir. Neben Bossa und Blues steht sogar Bach. Der Vollblutmusiker ist aber Soulman genug, als dass ihm nichts ferner läge als verkopfte, selbstgenügsame Kunst: „Es geht immer um den Song und die Gefühle, die in ihm stecken.“ Die Musik ist Koschorrecks zweite Natur – und das Album das präziseste Ausdrucksmittel der großen Geschichte von der Liebe.

Auf seiner Reise hat er ein beeindruckendes musikalisches Weltwissen angehäuft; auf französischen Straßen und auf den riesigen Bühnen, die er als Gitarrist der Söhne Mannheims bespielt. In großen Studios mit Nena, Wallis Bird oder André Heller. Auf Tour mit Legenden wie Les McCann. Und überall dazwischen. Wenn Koschorreck einfach Kosho ist, bevorzugt er Publikumsnähe. So verzichtet „All Sides Love“ auf künstliche Klangräume, so dass die Musik von dem Ort geformt wird, an dem man sie hört. Es verwundert daher wohl kaum, dass der Kern des Albums an nur neun Tagen im ständig anwesenden Kreis befreundeter Musiker in einem kleinen Studio entstand.

Das Album „All Sides Love“ ist ab dem 08. April 2011 im Plattenhandel erhältlich.

Tourtermine:
06.4. Frankfurt – Musikmesse
07.4. Hamburg – Bernsteinbar
08.4. Berlin – A-Trane
10.4. Worms – Chateau Schembs
14.4. Celle – CD-Kaserne
19.4. Köln – Stadtgarten
21.4. Bad – Hersfeld Buchcafé
27.4. Bruchsal – Schlachthof
28.4. Stuttgart – BIX
01.5. Halle – Opernhaus (als special guest von Friend´n´Fellow)
20.5. Pforzheim – Kulturhaus Osterfeld

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