Arno Haas – Magic Hands

Arno Haas – Magic Hands

Vor ein paar Wochen bekam ich Post. Von dem neuen Album von Arno Haas war da die Rede. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich grundlegend etwas verpasst hatte, aber Arno Haas war mir völlig unbekannt. Das sollte sich ändern. Dadurch entstand ein Interview mit dem Künstler und der CD-Tipp des Monats für „Magic Hands“.

Arno Haas kommt aus dem tiefsten Schwarzwald. Nachdem er so ziemlich alles was zuhause rumstand musikalisch ausprobiert hatte, kam er ziemlich schnell zum Saxophon. Als wirklich einschneidendes Erlebnis für seine zukünftige Karriere war dann das Zusammentreffen mit dem amerikanischen Saxophonisten Bob Malach im Jahr 1998. Viele gemeinsame Stunden mit ihm brachten Arno Haas immer wieder auf neue Wege. Es entstanden daraus weitere Zusammenarbeiten u.a. mit Paul Kuhn, Joo Kraus, Peter Herbolzheimer oder Wolfgang Haffner.

Der Produzent Tom Saviano brachte ihn dann darauf eine eigene Platte aufzunehmen. Und Saviano hatte auch entsprechende Kontakte, um ein einmaliges Album auf die Beine zu stellen: Lee Thornburg (Tower Of Power), Bill Champlin (Chicago), Brian Bromberg oder Vinnie Colaiuta sind nur ein paar Namen der Unterstützer auf dieser Platte. Eigentlich ist die Liste viel länger.

Das Ergebnis dieser einzigartigen Kollaboration lässt sich wirklich sehen. Es ist ein ganz besonderes Album aus dem Bereich des „Fusion Jazz“ oder auch „Westcoast Jazz“. Manche würden es vielleicht auch „Smooth Jazz“ nennen, der Begriff ist Arno Haas selbst aber „zu süßlich“. Und das zurecht, denn das Album ist mehr als nur das. Das Album groovt vom ersten bis zum letzten Ton. Selbst Nicht-Jazz-Fans werden bei so viel funky Stuff mitwippen und sich selbst fragen, wieso sie nicht früher angefangen haben Jazz zu hören. Ein Album, das wir uneingeschränkt empfehlen können.

Das Album ist nicht nur CD-Tipp des Monats. Am 31. Dezember könnt ihr in unserer diesjährigen Silvesterparty ein ausführliches Interview mit Arno Haas hören.

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